TERMINMÄRKTE

Terminbörsen

Die weltweiten Terminbörsen sind zentrale Handelsplätze von Käufern und Verkäufern einer immer grösser werdenden Liste verschiedener Rohwaren, das heisst von Agrarprodukten, Metallen, Energieträgern und vielem anderem. Terminbörsen werden auch als fortlaufende Auktionsplätze der entsprechenden Güter bezeichnet. So werden z. B. der weltweite Ölpreis an der NYMEX (New York Mercantile Exchange, heute in die CME Group integriert) und der Baumwollpreis an der NYBOT (New York Board of Trade, heute in die ICE integriert) ermittelt. Noch heute gilt die Chicago Board of Trade (heute ebenfalls in die CME Group integriert) als wichtigste Terminbörse.

Die weltweit volumenstärksten Terminbörsen befinden sich auch heute noch in den USA. Dort werden pro Jahr mehr als eine Milliarde Terminkontrakte gehandelt. Heute gibt es bedeutende Terminbörsen in über zwanzig Ländern, unter anderem auch in China.

Den Terminmärkten kommt die volkswirtschaftliche Funktion der fairen Preisbildung als finanziellem Ausgleich zwischen Angebots- und Nachfrageschwankungen zu, mit der zusätzlichen Auflage, das bilaterale Kreditrisiko zwischen den Parteien auszuschalten.