FUTURESMECHANISMUS

Standardisierung

Ein Futures-Kontrakt ist in hohem Masse standardisiert, was entsprechend viele Marktteilnehmer anzieht. Dabei werden die Qualität des gehandelten Rohstoffs, die Liefermenge, der Liefermonat und vieles anderes durch den entsprechenden Börsenplatz definiert. Die Auswahl der zu handelnden Futures-Kontrakte pro Rohstoff wird dabei vom Börsenplatz bewusst strikt begrenzt, um zusätzliches Volumen und eine möglichst grosse Marktliquidität zu erzeugen.

Somit müssen sich die Marktteilnehmer oft auf einen einzigen Futures-Kontrakt pro Rohstoff konzentrieren, beim Kakao z.B. auf den an der ICE (Intercontinental Exchange) in New York gehandelten Cocoa-Kontrakt, welcher zwar eine gewisse Qualität definiert, nicht aber den unzähligen unterschiedlichen Qualitäten von Kakaobohnen weltweit gerecht werden kann. Dies ist zwar für einen Produzenten nicht optimal, weil sein abzusicherndes Produkt nicht ganz die gleichen Preisbewegungen aufweisen wird wie der standardisierte ICE-Cocoa-Kontrakt und somit eine volle Absicherung nicht ganz möglich ist. Dennoch wird die Konzentration auf einen Futures-Kontrakt mit entsprechendem Volumen von allen Marktteilnehmern bevorzugt.