RISIKEN UND KOMMISSIONEN

Grundsätzliche Risiken

Futures-Geschäfte sind mit finanziellen Risiken besonderer Art verbunden. Nicht nur unterliegt das eingesetzte Kapital dem Risiko des Totalverlustes, vielmehr ist das Risiko nicht bestimmbar und kann über etwa gestellte Sicherheiten hinausgehen. Es können dann zusätzliche Sicherheiten erforderlich sein (Margin Call). Es bestehen deshalb sehr hohe Verlustrisiken und die Geschäfte sind zudem mit erheblichen Kosten verbunden. Mit Futures-Geschäften tätigen Anleger keine herkömmlichen Kapitalanlagen, sondern hochspekulative Börsengeschäfte. Aufgrund des Termincharakters der Geschäfte ist es nicht möglich, etwaige Verluste durch das Abwarten einer gegenläufigen Entwicklung auszusitzen. Solche Geschäfte sollten daher nur von Anlegern getätigt werden, die diese Geschäftsart kennen, über genügend liquide Mittel verfügen und in der Lage sind, auch mögliche Totalverluste und allfällige Nachschusspflichten zu tragen.


Es bestehen hohe Verlustrisiken und die 
Geschäfte sind zudem mit 
erheblichen Kosten verbunden.


Stellen sich infolge ungünstiger Kursbewegung in den Futures-Märkten Buchverluste ein, welche den Kontostand im Margin-Konto unter den durch die Maintenance Margin festgelegten Mindestbetrag drücken (Unterdeckung), ist der Kontoinhaber aufgefordert, in sein Margin-Konto, unabhängig von bereits zuvor eingezahlten Beträgen, in kürzester Frist (max. 24 Stunden) Geld bis mindestens zur vollen Höhe der ursprünglichen Initial Margin einzuschiessen und es hierdurch wieder auszugleichen, sollen die bestehenden Positionen weiterhin beibehalten werden. Es besteht auch die Möglichkeit, Positionen zu schliessen, um somit wieder Initial Margin freizumachen. Sollte dies nicht zur vollen Deckung reichen, muss das Konto trotzdem durch Nachschusszahlung gedeckt werden.